Wenn man von Teakholz für Gartenmöbel spricht – dem „König der Bäume“ und in Myanmar als „Nationalschatz“ –, dann ist Teakholz in Europa weit verbreitet. Es wird für Luxusyachten verwendet, und das Deck der Titanic ist mit Teakholz belegt, das auch heute noch gut aussieht. Kathedralen und historische Gebäude mit einer über hundertjährigen Geschichte besitzen ebenfalls Teakholzböden. Daher ist Teakholz äußerst geeignet und langlebig für Gartenmöbel.
Teakholz benötigt viele Jahre, um zu wachsen und Nutzholz zu werden. In natürlicher Umgebung wachsen in guten Anbaugebieten nur 1 bis 5 Bäume pro Hektar. Es enthält zudem schwere Öle, die es konservieren und einen besonderen Duft verströmen, der Schlangen, Insekten, Mäuse und Ameisen abwehrt. Teakholz zeichnet sich durch grobe Fasern, mittleres Gewicht und einen sehr geringen Schwindkoeffizienten aus. Es ist ein Holz mit geringem Verformungskoeffizienten, guter Biegefestigkeit und Verschleißfestigkeit. Selbst bei starken Schwankungen zwischen Trockenheit und Feuchtigkeit durch Sonnenlicht und Regen neigt es nicht zum Verziehen und Reißen. Es ist zudem sehr wasser- und feuerbeständig. Aufgrund seiner Resistenz gegen Termiten und Meeresinsekten aus verschiedenen Meeresgebieten, seiner ausgezeichneten Korrosionsbeständigkeit und seiner hervorragenden Trocknungseigenschaften gilt Teakholz weltweit als wertvolle Baumart.
Teakholz ist in einigen Ländern Südostasiens verbreitet, darunter Myanmar, Indonesien, Laos, Vietnam, Thailand und Indien. Auch in China gibt es Vorkommen in der Nähe der Grenze zu Yunnan, wobei Thailand und Myanmar für ihre Teakholzbestände bekannt sind.